ZOLLERGASSE 29
In Martin Praskas aktueller Serie, verbindet der Künstler Anklänge an klassische Meisterwerke mit einer frischen, zeitgenössischen Handschrift. Seine Figuren, oft weibliche Körper, erscheinen zwischen Geschichte und Gegenwart, eingebettet in zarte, abstrahierte Farbräume.
Die neuen Arbeiten wirken sinnlich und atmosphärisch, geprägt von Spannung und Leichtigkeit zugleich. Praska zitiert kunsthistorische Motive, verwandelt sie jedoch in etwas Eigenes und Neues. So entsteht ein Bildraum, in dem Erinnerung und Vorstellung ineinanderfließen und der Betrachter eingeladen ist, eigene Bedeutungen zu entdecken.
Die Ausstellung im Jänner eröffnet damit einen Raum, zwischen Nostalgie und Gegenwart, zwischen Kunstgeschichte und individueller Gegenwart und zeigt Praska auf der Höhe seiner künstlerischen Kraft: konsequent, vielschichtig und überraschend.
Upcoming
BIRGIT GRASCHOPF – ADELHEID RUMETSHOFER
NO ONE NOTICED
opening
13.3. – 19.4. 2026
MUSEUMS EXHIBITION
DOM SIMON
A TOUCH OF HOPPER
The Hangar 107 Contemporary Art Centre, Rouen, FR
5. Februar – 12. April 2026
Dom Simon’s work is part of a contemporary history of vision in which sharpness is no longer an unquestioned horizon. Often perceived as
photographic, his works are nevertheless entirely drawn. Blur is neither accident nor effect here, but a deliberate construction resulting from a rigorous manual protocol. For the artist, blur functions as a critical principle. It introduces a perceptual instability that displaces the image from immediacy and engages the viewer in extended duration. Reflections, overlays, and zones of in distinction open a field of interpretation in which seeing is less a matter of recognition than of experience. In A Touch of Hopper, this aesthetic unfolds in narrative form. The exhibition presents itself as a suspended film composed of still images in which figures, isolated in urban space, cross paths without ever truly meeting.
To Hopper’s legacy, Dom Simon substitutes a postdigital reading of reality mediated by screens, shop windows, and reflective surfaces that now filter our lived experience. Blur thus becomes an instrument of resistance to contemporary hypervisibility. It reintroduces mystery, doubt, and incompletion as essential conditions of visual thought. In this sense, Dom Simon’s drawing aligns with René Magritte’s position, for whom the image should evoke mystery with the precision and enchantment necessary to the life of ideas, reminding us that art must always
serve something other than itself.
MUSEUMS EXHIBITION
CHRISTIAN BRANDL
VERSUCH
Mannheimer Kunstverein, Mannheim, D
15. März – 10. Mai 2026
Christian Brandl (*1970) ist ein Maler der leisen Töne, der präzisen Komposition und der psychologischen Tiefe.Ausgebildet an der HGB Leipzig (Hochschule für Grafik und Buchkunst / Academy of Fine Arts) gehört Christian Brandl zur „Neuen Leipziger Schule“ und ist er ein Vertreter jener Tradition, die figurative Malerei als ernsthafte, vielschichtige Ausdrucksform versteht.
Sein Werk steht im Spannungsfeld zwischen bühnenartigen Inszenierungen und Lebensbildern. Die Bildkompositionen oszillieren zwischen scharfen Beobachtungen und unausgesprochenen Geheimnissen, zwischen kühler Eleganz und emotionaler Verdichtung in filmisch gedeckten Tönen im Retro Touch. Gerade durch diese Ambivalenz gelingt es Christian Brandl, in einer lauten Kunstwelt mit stiller Kraft zu bestehen und Bilder zu schaffen, denen ein hoher Erinnerungswert zu eigen ist.
Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch das aktuelle Schaffen des Ausnahmekünstlers.
ZOLLERGASSE 29
ROBERT COMPLOJ – MARTIN PRASKA
ALLES WIRD GUT!
24.01. – 07.03.2026
In Martin Praskas aktueller Serie, verbindet der Künstler Anklänge an klassische Meisterwerke mit einer frischen, zeitgenössischen Handschrift. Seine Figuren, oft weibliche Körper, erscheinen zwischen Geschichte und Gegenwart, eingebettet in zarte, abstrahierte Farbräume.
Die neuen Arbeiten wirken sinnlich und atmosphärisch, geprägt von Spannung und Leichtigkeit zugleich. Praska zitiert kunsthistorische Motive, verwandelt sie jedoch in etwas Eigenes und Neues. So entsteht ein Bildraum, in dem Erinnerung und Vorstellung ineinanderfließen und der Betrachter eingeladen ist, eigene Bedeutungen zu entdecken.
Die Ausstellung im Jänner eröffnet damit einen Raum, zwischen Nostalgie und Gegenwart, zwischen Kunstgeschichte und individueller Gegenwart und zeigt Praska auf der Höhe seiner künstlerischen Kraft: konsequent, vielschichtig und überraschend.
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