ZOLLERGASSE 29

Die Ausstellung führt zwei österreichische Künstlerinnen in einen Dialog:

Adelheid Rumetshofer in der Malerei und Birgit Graschopf in der erweiterten Fotografie. Beide interpretieren Raum, Tiefe und Präsenz auf neue Weise.

Birgit Graschopfs Arbeiten beginnen bei der Fotografie, überschreiten deren klassische Grenzen jedoch konsequent. Sie verbindet Bild, Trägermaterial und architektonischen Kontext zu komplexen räumlichen Situationen.

Adelheid Rumetshofers Werke entfalten sich aus subtilen Farbschichtungen,
die durch wiederholtes Auftragen und Zurücknehmen entstehen. Farbe wirkt nicht als bloßes Darstellungsmittel, sondern als eigenständiges Element, das Räumlichkeit erzeugt und hinterfragt.

BIRGIT GRASCHOPF – ADELHEID RUMETSHOFER

SILENTLY PRESENT

14.03. – 18.04.2026

Upcoming

CHRISTOPH RODE

VAKUUM

­opening
24. April 2026
Ausstellungsdauer bis 31. Mai 2026

MUSEUMS EXHIBITION

DOM SIMON

A TOUCH OF HOPPER

The Hangar 107 Contemporary Art Centre, Rouen, FR
5. Februar – 12. April 2026

Dom Simon’s work is part of a contemporary history of vision in which sharpness is no longer an unquestioned horizon. Often perceived as
photographic, his works are nevertheless entirely drawn. Blur is neither accident nor effect here, but a deliberate construction resulting from a rigorous manual protocol. For the artist, blur functions as a critical principle. It introduces a perceptual instability that displaces the image from immediacy and engages the viewer in extended duration. Reflections, overlays, and zones of in distinction open a field of interpretation in which seeing is less a matter of recognition than of experience. In A Touch of Hopper, this aesthetic unfolds in narrative form. The exhibition presents itself as a suspended film composed of still images in which figures, isolated in urban space, cross paths without ever truly meeting.

To Hopper’s legacy, Dom Simon substitutes a postdigital reading of reality mediated by screens, shop windows, and reflective surfaces that now filter our lived experience. Blur thus becomes an instrument of resistance to contemporary hypervisibility. It reintroduces mystery, doubt, and incompletion as essential conditions of visual thought. In this sense, Dom Simon’s drawing aligns with René Magritte’s position, for whom the image should evoke mystery with the precision and enchantment necessary to the life of ideas, reminding us that art must always
serve something other than itself.

MUSEUMS EXHIBITION

CHRISTIAN BRANDL

VERSUCH

Mannheimer Kunstverein, Mannheim, D
15. März – 10. Mai 2026

Christian Brandl (*1970) ist ein Maler der leisen Töne, der präzisen Komposition und der psychologischen Tiefe.Ausgebildet an der HGB Leipzig (Hochschule für Grafik und Buchkunst / Academy of Fine Arts) gehört Christian Brandl zur „Neuen Leipziger Schule“ und ist er ein Vertreter jener Tradition, die figurative Malerei als ernsthafte, vielschichtige Ausdrucksform versteht.

Sein Werk steht im Spannungsfeld zwischen bühnenartigen Inszenierungen und Lebensbildern. Die Bildkompositionen oszillieren zwischen scharfen Beobachtungen und unausgesprochenen Geheimnissen, zwischen kühler Eleganz und emotionaler Verdichtung in filmisch gedeckten Tönen im Retro Touch. Gerade durch diese Ambivalenz gelingt es Christian Brandl, in einer lauten Kunstwelt mit stiller Kraft zu bestehen und Bilder zu schaffen, denen ein hoher Erinnerungswert zu eigen ist.

Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch das aktuelle Schaffen des Ausnahmekünstlers.

ZOLLERGASSE 29

BIRGIT GRASCHOPF – ADELHEID RUMETSHOFER

SILENTLY PRESENT

1414.03. – 18.04.2026

Die Ausstellung führt zwei österreichische Künstlerinnen in einen Dialog:

Adelheid Rumetshofer in der Malerei und Birgit Graschopf in der erweiterten Fotografie. Beide interpretieren Raum, Tiefe und Präsenz auf neue Weise.

Birgit Graschopfs Arbeiten beginnen bei der Fotografie, überschreiten deren klassische Grenzen jedoch konsequent. Sie verbindet Bild, Trägermaterial und architektonischen Kontext zu komplexen räumlichen Situationen.

Adelheid Rumetshofers Werke entfalten sich aus subtilen Farbschichtungen,
die durch wiederholtes Auftragen und Zurücknehmen entstehen. Farbe wirkt nicht als bloßes Darstellungsmittel, sondern als eigenständiges Element, das Räumlichkeit erzeugt und hinterfragt.

UPCOMING

CHRISTOPH RODE

VAKUUM

­opening
24. April 2026

Ausstellungsdauer 25.4. – 31.5. 2026